Schiausfahrt 2011

Die Ski an den Füßen, den A… im Schnee

Skiausfahrt der Tennisabteilung mit Stippvisite in Lech

 

„Ich hab die Ski an den Füßen und den A… im Schnee, hab ´ne Wollmütze auf und trink ´nen Jagertee“ schmetterten die Skifahrer unter den Jebenhäusener Tennisfreunden anlässlich ihrer traditionellen Skiausfahrt nach Kienberg bei Warth. Taucher Nobbe, der die Gruppe wie immer mit seiner Klampfe begleitete, hatte den alten Hit der „Lollies“ gerade noch rechtzeitig ausgegraben, um für das richtige Après-Feeling gewappnet zu sein. Bis weit in die Nacht sorgten die sangesfreudigen Jebenhäusener im Alpengasthof Kienberg für Stimmung, sodass auch andere Hausgäste inbrünstig in „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und andere Ohrwürmer einstimmten. Sobald Nobbe zu schwächeln drohte, griff Axel zur Mundharmonika, womit musikalische Sendepausen ausgeschlossen waren.

Doch vor dem abendlichen Vergnügen galt es, die Muskeln zu strapazieren und ordentlich Strecke zu machen. Das

 Skigebiet hatte für die Tennisspieler eine Überraschung parat: Die kleine, fünf Kilometer lange Passstraße von Warth nach Lech war geöffnet, und so konnte die Gruppe diesmal sozusagen „fremdgehen“ und die Pisten von Lech genießen. Gleich am Freitag machte sich eine hartnäckige siebenköpfige Kerntruppe im Schlepptau vom „Leithammel“ Kurt zum „Weißen Ring“ auf und heizte nach Herzenslust von Oberlech bis Zürs über Kriegerhorn und Rüfikopf. Bei strahlendem Sonnenstein konnten am nächsten Tag die frisch gewonnenen Ortskenntnisse gleich nochmal vertieft und die Hütten in Lech einer genaueren Prüfung unterzogen werden. In die Geschichte eingehen dürfte hier vor allem der Stopp auf der Seekopf-Hütte. Die dortige sonnenbeschienene Schneebar wurde mit „Ich bin solo“ von Mickie Krause beschallt, was zumindest einige der Tennisfreaks zum hingebungsvollen Mitsingen verleitete.

Unterdessen kochte die vierköpfige Seniorenmannschaft um Alfred ihr eigenes Süppchen: Während der Rest der Gruppe in Lech unterwegs war, machte das Seniorenkleeblatt ungestört die Pisten von Warth und Schröcken unsicher. Doch nicht nur das. Gemunkelt wurde von exzessiven Après-Ski-Tanzvergnügungen mit einer ausgesprochen fidelen Damenrunde, die jedoch urplötzlich im Bus verschwand und die Heimreise antrat. Abends versprühten die Senioren immer noch so viel Feuer, dass der Papierblumenstrauß an ihrem Tisch glattweg in Flammen aufging. Dem beherzten Eingreifen von „Zieg“ ist es zu verdanken, dass die Feuerwehr Kienberg an diesem Abend nicht ausrücken musste. Stattdessen labten sich die Jebenhäusener ausgiebig am berühmten Hirschbraten aus der Küche von Ilse und Otto Lorenz.

Kurzum ­- die Tennisabteilung verlebte mal wieder ein rundum entspannendes Skiwochenende. Entsprechend überzeugend wurde daher der Lollie-Song wiederholt dargebracht: „Ich bin der König vom Gipfel und ich rufe Juche, mit den Ski an den Füßen und dem A… im Schnee.“

„Ski heil“ wünscht allen weiterhin Irene

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