Tenniscamp 2010

Tennisnachwuchs trotzt Donnergrollen

Das Tenniscamp – mehrere Jahre hatte es schlicht und einfach nicht mehr stattgefunden. Doch etliche Abteilungsmitglieder erinnern sich noch wehmütig an amüsante Tage, die sie einst zum Ferienstart am Baronenwald erleben durften. Jetzt wurde die alte Tradition zu neuem Leben erweckt. Der Tennisnachwuchs im Verein meldete sich zahlreich zum Camp an.  Pünktlich am letzten Schultag nahmen die Jungspunde die Anlage im Baronenwald in Beschlag. Für vier Tage campierte etwa ein Dutzend tennisbegeisterter Mädchen und Jungen am Häusle. Verpflegt, betreut und bestens unterhalten wurden sie dabei von Jugendtrainer Carlo Gross und zahlreichen engagierten Helfern und Helferinnen vor unter hinter den Kulissen, vom Court bis in die Küche.

Wer ein Tenniscrack werden will, darf auf jeden Fall eines nicht: Faul ausschlafen. Exakt um 8 Uhr in der Früh weckten die Betreuer

 alle Schlafmützen mit markerschütternden Vuvuzela-Tönen. Frühsport war angesagt, also ausdauerndes Jogging quer durchs Gelände, begleitet von gymnastischen Übungen. Das Nutella-Brötchen zum Frühstück musste man sich redlich verdienen. Tagsüber stand dann vor allem Tennistraining auf dem Programm. Aber erlaubt waren auch „Seitensprünge“ in andere sportliche Disziplinen, zum Beispiel ins Hallenbad Heiningen. Am Abschlussabend gab’s eins „voll auf die Nüsse“ – allerdings nur im übertragenen Sinne. Über die Leinwand im Tennishäusle flimmerte nämlich die gleichnamige Komödie.

Die Übernachtung erfolgte während der drei Camp-Tage stilecht in Zelten. So war’s zumindest geplant. Doch schon in der ersten Nacht vereitelte Donnergrollen die Nachtruhe und sintflutartige Niederschläge setzten die Wiese beim Tennishäusle im Nullkommanichts unter Wasser. Schnelle Flucht in die Umkleidekabinen war angesagt. Dass man sich dort so dicht wie im Kaninchenstall drängen musste, tat der Stimmung keinerlei Abbruch.

Am Samstag war der Spuk dann ebenso plötzlich vorbei wie er begonnen hatte. Der Tennisnachwuchs schlich zum Ausschlafen nachhause. Gerade noch rechtzeitig wurde der Platz frei für den Rest der Abteilung, sodass der Verbandsrundenabschluss ausgiebig gefeiert werden konnte. Für die Tenniskids war das Camp ein stilechter Auftakt zu gelungenen Sommerferien. Neuauflage jederzeit willkommen.(ist)

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